Springe zum Inhalt

Diesmal von Niclas Benzon aufgeboten, startete die Fünfjährige aus dem Stall von Sofia Aronsson bei den Lunchrennen in Färjestad. Nach dem Sieg vor 14 Tagen kam sie im 15-köpfigen Feld als 37:10-Favoritin an den Ablauf und enttäuschte trotz des unpassenden Startplatzes 8 ihre Anhänger nicht.

Nach dem Ab sortierte sich Höwings Tiffanmy zunächst als drittes Pferd in zweiter Spur ein, auf der Tribünengeraden hab es nach einer Runde dann Attacken in vier Spuren. Als sich die Aufregung im Bogen gelegt hatte, beorderte Niclas Benzon seine Partnerin mit viel Schwung in die dritte Spur und zog am Feld vorbei, übernahm auf der Gegenseite fast das Kommando - musste dann aber im Schlussbogen doch durch die Todesspur. Auf der Zielgeraden war der Widerstand der Gegner dann zeitig gebrochen.

Höwings Tiffany gewann leicht mit zwei Längen in neuer persönlicher Bestzeit von 15,2 / 2140 Meter Autostart. Wieder gab es einen Scheck in Höhe von 30.000 SEK, nach zwei Starts in Schweden stehen nunmehr schon 60.000 SEK auf der Habenseite, der Wechsel in ihr Geburtsland hat sich für die Stute, die lange nicht recht in Tritt gefunden hatte, vollauf ausgezahlt.

Herzlichen Glückwunsch an Besitzer Christoph Planitzer und das Team von Sofia Aronsson!

Die Lets Go-Tochter aus dem Stall Lugauer kam als Co-Favoritin an den Ablauf, und schon am Start schien das Rennen verloren: Kaum war die Startmarke passiert, sprang die Stute an der Innenkante an, und sprang, und sprang. In Schweden sind Galoppaden in der Startphase bis zu 150 Meter erlaubt - auf den Meter genau hatte Conrad Lugauer sie wieder in der geforderten Gangart, aber dabei natürlich reichlich Boden verloren.

Die Gegner hatten es jedoch nicht eilig, schon auf der Gegenseite waren die führenden Fünf eingeholt und im zweiten Bogen nahm Lugauer Volita Go dann sogar in die Außenspur, um weiter aufzurücken. Nach einer ersten Bahnrunde in 20er Tempo lag Volita Go als drittes Pferd in der zweiten Spur, akzeptierte im Schlussbogen sogar Spur vier (!) für den Angriff und stellte auf der Zielgeraden die Weichen auf Sieg!

In 17,4 / 2140 Meter Bänderstart gewann die Dreijährige ihren zweiten Lebensstart nach einer starken Vorstellung mit einer Länge Vorsprung und strich 15.000 SEK ein. Wir freuen uns gemeinsam mit dem Gestüt Weitkamp über diesen feinen Erfolg und gratulieren Besitzer Michael Haböck und Trainer Conrad Lugauer herzlich!

Die im Besitz von Christoph Planitzer stehende Stute war bislang stets unter der Regie von Johann Priller unterwegs, kann dabei auf zwei Siege in Deutschland und Österreich und rund 2.000 Euro Gewinne zurückblicken. So richtig war der Knoten bei der Diamond Way-Tochter jedoch noch nicht geplatzt.

Seit Januar 2016 ist sie nun bei Sofia Aronsson in Schweden stationiert und absolvierte heute in Lindesberg ihren ersten Start. Sie kam sogleich als Totofavoritin an den Ablauf, 32:10 betrug die Siegquote im 15-köpfigen Feld. Der Bänderstart gelang nicht ganz optimal, als viertes Pferd fand Höwings Tiffany an die Innenkante. Nach einer Runde nahm Kim Eriksson die Stute dann in die zweite Spur und machte dort Führungsarbeit.

Gegenüber sprang die bis dahin Führende Concordia E.A. unter dem Druck der angreifenden Höwings Tiffany weg, sogleich übernahm Nellie Laday innen die Führung. Die Gegnerin konnte Höwings Tiffany auf der Zielgeraden zwar niederringen, doch aus dem Windschatten wurde sie noch von So Nobel Gede überlaufen. Dieses Gespann wurde aber aus der Wertung genommen, so dass Höwings Tiffany ihr Schweden-Debüt sogleich mit einem Sieg krönte.

30.000 SEK war der Sieg in diesem Stutenrennen wert, mehr als das 2,5-fache der bisherigen Lebensgewinnsumme der Stute. Mit 16,5 / 2140 Meter Bänderstart verbesserte die Stute ihren Rekord auf Anhieb um 1,4 Sekunden. Herzlichen Glückwunsch an Christoph Planitzer und Trainerin Sofia Aronsson! Schön, dass sich die Geduld mit der Stute nun auszahlt. So kann es weitergehen...

Und schon wieder folgt ein kleines dem großen Geschwisterchen: Unter der Woche legte K.W. Tigerlady vor, nun folgte die jüngere Halbschwester Volita Go mit einem Ehrenplatz, ebenfalls durch die Todesspur.

Von uns gemeinsam mit dem Gestüt Weitkamp gezüchtet und vor zwei Jahren auf der Derbyauktion an Michael Haböck (dem auch K.W. Tigerlady gehörte) verkauft, wurde Volita Go von Conrad Lugauer in Schweden auf die Derbysaison vorbereitet. Die Stute hat diverse Nennungen erhalten, was die Erwartungshaltung im Stall widerspiegelt.

Nach einer mehr als ordentlichen Qualifikation im heimischen Jägersro stellte sich Volita Go am Freitag Abend erstmals unter Rennbedingungen vor. Der Auslosungscomputer hatte sie mit Startplatz 12 im ersten Band (!) nicht gerade verwöhnt, doch Conrad Lugauer machte das Beste daraus, führte die Dreijährige von außen ins Rennen und fand durch die eine oder andere Lücke an die Innenkante im Vordertreffen. Nach einer Runde rückten außen jedoch Gegner auf und zwangen Volita Go in Spur zwei, wolte sie nicht eingeschlossen werden.

Eine volle Bahnrunde hatte die Lets Go-Tochter dann also die Nase im Wind, steckte dennoch nie auf und stellte den Führenden in der Zielgeraden zum Kampf - doch Powderfinger hatte genug Reserven, um die Attacken seiner äußeren Begleiterin abzuwehren. In 18,0 / 2140 Meter Bänderstart belegte Volita Go einen starken Ehrenplatz beim Debüt, der Lust auf mehr macht! 10.000 SEK war der zweite Platz wert, wir gratulieren Besitzer Michael Haböck und Conrad Lugauer herzlich zu dieser guten Vorstellung. Weiter so!

Höwings Südsturm tat es seinem jüngeren Halbbruder Höwings Unbeatable nach und gewann überlegen in seiner Wahlheimat Dänemark. Nach dem Wechsel in Amateurtrainerhand findet der Sechsjährige sukzessive zu alter Form zurück. Mit dem routinierten Europameister Knud Mönster an den Fahrleinen ging der Hengst an Himmelfahrt im dänischen Billund an den Start.

Nach selbigem hielt sich das Gespann zunächst lange im Hintertreffen auf, doch auf der letzten Gegenseite scheuchte Mönster den Hengst dann vehement nach vorne, akzeptierte im Schlussbogen die dritte Spur und verabschiedete sich auf der Zielgeraden zu einem überlegenen Sieg mit viereinhalb Längen in 14,8 / 1900 Meter Autostart.

Der achte Sieg beim 32. Start wurde mit vergleichsweise bescheidenen 4.000 DKK vergütet, nach dieser überzeugenden Vorstellung ist aber in Zukunft wieder mit größeren Schecks zu rechnen! Herzlichen Glückwunsch an das siegreiche Team!

Am Tag zuvor belegte die zu Jahresbeginn nach Norwegen ausgewanderte K.W. Tigerlady einen Ehrenplatz, bereits den dritten beim vierten Start in der neuen Heimat. 12.000 NOK war der zweite Platz in 15,7 / 2100 Meter Autostart wert, gefahren wurde sie dabei von ihrem (Mit-)Besitzer Vermund Madsen Drolsum. Von Startplatz 12 musste die Stute dabei zunächst weite Wege gehen, um in die Spitzengruppe vorzustoßen, absolvierte den zweiten Bogen in dritter Spur und dann eine Runde mit der Nase im Wind als erstes Pferd außen. Auf der Zielgeraden kämpfte sie sich zurück, als sie eigentlich schon überlaufen war, und wurde starke Zweite. Weiter so!

Schon im ersten Bogen schickte Jörgensen seinen Schützling aus der zweiten Spur mit Führpferd in die dritte hinaus, übernahm eingangs der ersten Gegenseite das Kommando und kontrollierte das Geschehen aus der Frontlage. Eine halbe Runde vor Schluss schaltete Höwings Unbeatable einen Gang hoch und verabschiedete sich auf der Zielgeraden von seinen Gegnern. Überlegen mit rund sieben Längen Vorsprung gewann der Hengst sein 7. Rennen "lifetime" beim 16. Start in 15,5 / 2140 Meter Autostart.

Die Siegbörse fiel verhältnismäßig sparsam aus, 6.000 DKK wandern auf das Konto des Vierjährigen. Die 10.000 Euro-Marke ist damit geknackt! Herzlichen Glückwunsch an den Stall Success und das Team Jörgensen!

Besitzerin Franziska Höltje kann im Moment nach ihrem Unfall kurz vor dem Ziel vor einigen Wochen nicht selbst in den Sulky steigen, nach dem verhinderten Ehrenplatz aufgrund des Sulkybruchs holte Wolfgang Prange beim nächsten Versuch dieses Ergebnis nach (den Einlauf Famous Rich - Höwings Rohini Z - Venus Simoni am 22.04.16 hätte es ohne den Unfall auch 14 Tage zuvor gegeben, Folgebeeinträchtigungen außen vor gelassen).

Wolfgang Prange sollte Höwings Rohini Z. auch am gestrigen Sonntag steuern, krankheitsbedingt übernahm Andre Pögel die Fahrleinen. Und der routinierte Amateur sorgte für den vierten Lebenssieg der Stute, die just auf den Tag genau vor zwei Jahren am 1. Mai 2014 ihre Maidenschaft abgelegt hatte, am gleichen Renntag an gleicher Stelle.

In 18,1 / 2000 Meter Autostart verdiente Höwings Rohini Z 400 Euro, 5.738 Euro stehen insgesamt auf dem Konto. Wir freuen uns, dass die Stute den Unfall so gut verkraftet hat und aktuell in so feiner Form agiert - herzlichen Glückwunsch und weiterhin gute Besserung an Besitzertrainerin Franziska Höltje!

Unter der Regie seiner Besitzerin Lena Mart6ell ist Höwings Raven Z erfolgreich ins Monté-Lager gewechselt, zu einem vollen Erfolg in diesem Metier reichte es allerdings bisher nicht. Das änderte sich heute in Visby, wo Höwings Raven Z in einem Breddlopp als Teil des Montépokalen seinen vierten Lebenssieg feierte.

Der siebenjährige Wallach mischte stets im Vordertreffen mit, lag an zweiter oder dritter Position und war zur Stelle, als die lange deutlich führende Pretty Woman gegenüber kürzer trat. Im Schlussbogen hatte Höwings Raven Z die bislang Führende geknackt und lief auf der Zielgeraden einem souveränen Erfolg in 17,3 / 2140 Meter Autostart entgegen.

10.000 SEK wandern auf das Konto des Credit Winner-Sohnes, der zuletzt im Mai 2014 erfolgreich war und seitdem fleißig Platzgelder gesammelt hatte. Bei 50 Lebensstarts und vier Siegen stehen nunmehr 292.001 SEK auf der Habenseite von Höwings Raven Z.

Herzlichen Glückwunsch an Besitzerin, Trainerin und Siegreiterin Lena Martell (Jahrgang 1960)!

Der sechsjährige Wallach ist eigentlich nicht als startschnell bekannt. Nachdem Robert Dunder aber das letzte Rennen nach einer zaghaften Fahrweise mit dem fünften Rang beenden musste, hieß es diesmal: Volle Offensive! Die Wetter erwarteten jedenfalls einiges vom 42:10-Co-Favoriten.

Höwings Star übernahm von Startplatz drei sofort das Kommando und wehrte danach alle Attacken der Konkurrenz ab, zeitweise ging es in drei Spuren Kopf an Kopf um die Bahn. Auf der Gegengeraden gab Robert Dunder dem Aushängeschild seines Stalles den Kopf frei und Höwings Star rannte seinen Gegnern förmlich davon! Der Vorsprung wuchs mit jedem Meter und am Ende hatte der Wallach volle acht Längen zwischen sich und die Konkurrenten gebracht.

Robert Dunder reckte stolz die Peitsche in die Höhe (zu einem anderen Zweck hatte er sie nicht verwenden müssen), als es durchs Ziel ging. Die Uhren stoppten bei schnellen 14,1 / 2140 Meter Autostart, was eine neue Mitteldistanz-Bestzeit für Höwings Star darstellt. 30.000 SEK war der Sieg wert, insgesamt der zehnte Volltreffer in Höwings Stars Laufbahn und der zweite Sieg in 2016.

Herzlichen Glückwunsch an das Team um Höwings Star!

Nach seinem Sieg in Hamburg hatte Höwings Unbeatable zweimal nicht den Winner Circle aufsuchen dürfen - der dritte Platz war angesichts von Startplatz 11 über die Meile in der Kategorie "Aufbaustart" abgelegt, der folgende Startfehler im hochdotierten Travligaen-Rennen schon deutlich enttäuschender. Erstmals blieb Höwings Unbeatable in einem Rennen ohne Geldpreis.

Heute wetzte der Muscles Yankee-Sohn diese Scharte aus und kehrte auf die Siegerstraße zurück. Vom Start weg hatte Birger Jörgensen mit Höwings Unbeatable alles unter Kontrolle, übernahm im ersten Bogen das Kommando und wehrte jeden Angriffsversuch ab. Auf der Zielgerade verabschiedete sich Höwings Unbeatable von seinen Gegnern und gewann überlegen mit fünf Längen in neuer Mitteldistanz-Bestzeit von 15,0 / 2140 Meter Autostart.

DIe Siegprämie von 12.500 DKK stellt den größten Scheck seiner bisherigen Laufbahn dar, sechs Siege bei 15 Starts stehen zu Buche und seine Gewinnsumme beträgt nunmehr 72.600 DKK, knapp 10.000 Euro! Gratulation an den Stall Success und Trainer Birger Jörgensen!