Springe zum Inhalt

Unter der Regie seiner Besitzerin Lena Mart6ell ist Höwings Raven Z erfolgreich ins Monté-Lager gewechselt, zu einem vollen Erfolg in diesem Metier reichte es allerdings bisher nicht. Das änderte sich heute in Visby, wo Höwings Raven Z in einem Breddlopp als Teil des Montépokalen seinen vierten Lebenssieg feierte.

Der siebenjährige Wallach mischte stets im Vordertreffen mit, lag an zweiter oder dritter Position und war zur Stelle, als die lange deutlich führende Pretty Woman gegenüber kürzer trat. Im Schlussbogen hatte Höwings Raven Z die bislang Führende geknackt und lief auf der Zielgeraden einem souveränen Erfolg in 17,3 / 2140 Meter Autostart entgegen.

10.000 SEK wandern auf das Konto des Credit Winner-Sohnes, der zuletzt im Mai 2014 erfolgreich war und seitdem fleißig Platzgelder gesammelt hatte. Bei 50 Lebensstarts und vier Siegen stehen nunmehr 292.001 SEK auf der Habenseite von Höwings Raven Z.

Herzlichen Glückwunsch an Besitzerin, Trainerin und Siegreiterin Lena Martell (Jahrgang 1960)!

Der sechsjährige Wallach ist eigentlich nicht als startschnell bekannt. Nachdem Robert Dunder aber das letzte Rennen nach einer zaghaften Fahrweise mit dem fünften Rang beenden musste, hieß es diesmal: Volle Offensive! Die Wetter erwarteten jedenfalls einiges vom 42:10-Co-Favoriten.

Höwings Star übernahm von Startplatz drei sofort das Kommando und wehrte danach alle Attacken der Konkurrenz ab, zeitweise ging es in drei Spuren Kopf an Kopf um die Bahn. Auf der Gegengeraden gab Robert Dunder dem Aushängeschild seines Stalles den Kopf frei und Höwings Star rannte seinen Gegnern förmlich davon! Der Vorsprung wuchs mit jedem Meter und am Ende hatte der Wallach volle acht Längen zwischen sich und die Konkurrenten gebracht.

Robert Dunder reckte stolz die Peitsche in die Höhe (zu einem anderen Zweck hatte er sie nicht verwenden müssen), als es durchs Ziel ging. Die Uhren stoppten bei schnellen 14,1 / 2140 Meter Autostart, was eine neue Mitteldistanz-Bestzeit für Höwings Star darstellt. 30.000 SEK war der Sieg wert, insgesamt der zehnte Volltreffer in Höwings Stars Laufbahn und der zweite Sieg in 2016.

Herzlichen Glückwunsch an das Team um Höwings Star!

Nach seinem Sieg in Hamburg hatte Höwings Unbeatable zweimal nicht den Winner Circle aufsuchen dürfen - der dritte Platz war angesichts von Startplatz 11 über die Meile in der Kategorie "Aufbaustart" abgelegt, der folgende Startfehler im hochdotierten Travligaen-Rennen schon deutlich enttäuschender. Erstmals blieb Höwings Unbeatable in einem Rennen ohne Geldpreis.

Heute wetzte der Muscles Yankee-Sohn diese Scharte aus und kehrte auf die Siegerstraße zurück. Vom Start weg hatte Birger Jörgensen mit Höwings Unbeatable alles unter Kontrolle, übernahm im ersten Bogen das Kommando und wehrte jeden Angriffsversuch ab. Auf der Zielgerade verabschiedete sich Höwings Unbeatable von seinen Gegnern und gewann überlegen mit fünf Längen in neuer Mitteldistanz-Bestzeit von 15,0 / 2140 Meter Autostart.

DIe Siegprämie von 12.500 DKK stellt den größten Scheck seiner bisherigen Laufbahn dar, sechs Siege bei 15 Starts stehen zu Buche und seine Gewinnsumme beträgt nunmehr 72.600 DKK, knapp 10.000 Euro! Gratulation an den Stall Success und Trainer Birger Jörgensen!

Am Sulky von Franziska Höltje hatte sich eine Stange gelöst, war in den Boden eingedrungen und hatte so den Sulky katapultartig hochgeschleudert, was die Fahrerin zwangsläufig aus dem Sitz beförderte. Nach einem starken Laufen mit Führung bis in den EInlauf und dem sicheren zweiten Platz vor Augen, war dieses Ende besonders bitter. Wir senden unsere Genesungswünsche an Pferd und Fahrerin!

Einige hundert Kilometer weiter nördlich wurde Höwings Südsturm tatsächlich Zweiter, nur eine halbe Länge geschlagen. In 16,2 / 2020 Meter Bänderstart überraschte der sechsjährige Hengst die Wetter, 320:10 war die Sieg- und 52:10 die Platzquote. Der Ehrenplatz in diesem Amateurfahren wurde mit 2.500 DKK vergütet. Nach einigen durchwachsenen Leistungen im neuen Quartier scheint Höwings Südsturm nun wieder zu alter Form zu finden - weiter so!

Die Nu Pagadi-Tochter zeigte dabei, dass sie bei ihrem Debüt festsitzend tatsächlich unter Wert geschlagen geblieben war und verdiente beim zweiten Lebensstart gleich 17.500 SEK. In einem ereignisarmen Rennen ohne Positionswechsel war sie Start-Ziel an dritter Stelle auszumachen, trabte 17,1 / 2140 Meter Bänderstart und durfte den ersten Scheck entgegen nehmen. Weiter so!

Der fleißige Platzgeldsammler Höwings Raven Z hatte am Freitag in Kalmar bereits einen dritten Rang belegt, der mit 5.700 SEK vergütet wurde. 282.001 SEK hat der siebenjährige Wallach nunmehr auf dem Konto.

Am Karsamstag war K.W. Tigerlady im norwegischen Klosterskogen in der Stutendivision im Rahmen der V75-Wette enagagiert. Wieder mit Kristian Malmin im Sulky wurde diesmal jedoch eine gänzlich andere Taktik verfolgt, als beim Norwegen-Debüt. Die 91:10-Chance wurde erst spät eingesetzt und flog mit sehenswertem Speed die Zielgerade der 800 Meter-Bahn hinunter, konnte zwar Siegerin Dodo de la Sable nicht mehr erreichen, belegte aber nur eine Länge zurück und um Nasenbreite vor dem Bronzerang den zweiten Platz. Im geschlagenen Feld befand sich unter anderem die letztjährige deutsche Stutenderby-Finalistin Janske!

In 16,4 / 2100 Meter Autostart strich die Juliano Star-Tochter wiederum 25.000 NOK ein und hat damit bei zwei Starts schon über 5.000 Euro in Norwegen eingetrabt! Wir gratulieren den Besitzern Aasmund und Vemund Drolsum, weiter so!

K.W. Tigerladys Zucht- und langjährige Trainingsgefährtin You Know Me belegte mit Marc Elias am Ostersonntag bei der V75 im schwedischen Romme nach langer Führung im Lehrlingsfahren einen vierten Rang, der mit 13.500 SEK vergütet wurde.

Über 1640 Meter notierte Höwings Star an vierter Stelle am Totalisator. Trainer Robert Dunder hatte es am Start nicht eilig, wusste er doch um die Speedqualitäten seines vierbeinigen Partners. Das Gegenteil war die Taktik von Top of the World, der in Höchstgeschwindigkeit an die Spitze knatterte und erst auf Zielhöhe vom Feld wieder eingeholt war. Bei der schnellen ersten Zwischenzeit hatte sich das Feld im Gänsemarsch formiert, und Per Linderoth verordnete seinem Partner an der Spitze eine Pause. Zwischenzeitlich wies der Tacho 44 km/h aus, also nichteinmal mehr 1:20!

Hier versäumte Robert Dunder wohl, aus zweiter Spur mit Führpferd anzugreifen - dann war der Weg nach außen versperrt und erst spät im Einlauf kam Höwings Star frei, wirbelte auf den letzten 100 Metern die Gerade herunter und war mit Abstand schnellstes Pferd im Einlauf - und das bei einer Zwischenzeit von 10,5 für die letzten 500 Meter! Höwings Stars Schlusshalbe wird deutlich unter 1:10 gelegen haben.

Der Schlussspurt reichte, um Navaronne noch den Ehrenplatz zu entreißen und nur anderthalb Längen hinter dem Sieger Top of the World als Zweiter anzuschlagen, in 13,4 / 1640 Meter. Und man ist geneigt zu sagen, auch hier war mehr drin... Wie in V86-Rennen üblich, ging es um große Gelder - 35.000 SEK war der Ehrenplatz wert. Höwings Star hat damit die 500.000 SEK-Grenze übersprungen und hat in diesem Jahr bei 5 Starts schon rund 15.000 Euro gewonnen!

So kamen gestern Abend in Jägersro Höwings Venus und You Know Me an den Ablauf und hatten beide den Rennverlauf gegen sich, so dass man festhalten muss: Da war mehr drin!

Den Anfang machte Höwings Venus bei ihrem Debüt. In der Hand von Thomas Uhrberg startete die dreijährige Nu Pagadi-Tochter und Halbschwester zu Höwings Star (aus der Sophia November) vom äußeren Startplatz aus dem ersten Band und fand absolut keine Lage, musste im ersten Bogen durch die dritte Spur und wurde dann ans Ende des Feldes beordert. Dann schien sich das Blatt zu wenden, mit einem Führpferd konnte die Stute außen in zweiter Spur aufrücken und lag in chancenreicher Position im vorderen Mittelfeld - doch von dort gab es kein Entkommen, als es "zur Sache" ging. Eingesperrt und ohne freie Fahrt musste Höwings Venus sogar noch zulassen, dass ihr ein Konkurrent außen das sechste Geld wegschnappte. In 18,1 / 2140 Meter Bänderstart beendete die Stute ihr erstes Rennen, das Hoffnung auf mehr macht, auf Platz sieben, nur rund eine Länge hinter der Zweitplatzierten!

Wenig besser erging es Stall ADAMAS' You Know Me, hinter der mal wieder Trainer Conrad Lugauer Platz nahm, nachdem zuletzt Johnny Takter und Trainersohn Marc Elias mit der Stute lukrative Ehrenplätze eingefahren hatten. Doch auch die startschnelle Stute hatte kein Glück mit dem Rennverlauf, "verlor" das Duell um die Spitze (die ersten 500 Meter in 08,7!) gegen Blackmagicwoman As, die dann jedoch Diotima F. kampflos vorbei ließ. Als drittes Pferd innen war die 36:10-Co-Favoritin You Know Me auf der Zielgeraden ebenfalls eingesperrt, kam nicht frei und musste sich mit Platz 5 und 3.800 SEK begnügen. Dass sie dabei mit 12,7 / 1640 Meter neuen Lebensrekord trabte (Verbesserung um 1,6 Sekunden!), unterstreicht die Klasseleistung der Fünfjährigen!

Kleine Anekdote: Siegerin Diotima F. wird ebenso wie Höwings Venus von Helena Burman trainiert. Diesen Sieg hätten wir ihr im ersten Rennen deutlich mehr gegönnt...!

Mitte Februar wurde K.W. Tigerlady nach Norwegen verkauft und startete am heutigen Samstag erstmals für neue Farben. In Bergen kam sie in der Stutendivision im Rahmen der V75-Veranstaltung an den Ablauf, als 125:10-Chance.

Nach dem Start fand sie sich zunächst in zweiter Spur mit Führpferd wieder, bei flottem Tempo sortierte sich das Feld schnell im Gänsemarsch und die Juliano Star-Tochter lag als drittes Pferd an der Innenkante. Nach einer schnellen Runde schickte Kristian Malmin die Stute dann nach vorne, wechselte in die zweite Spur und übernahm im Schlussbogen das Kommando. Auf der Zielgeraden wurden nach dem zügigen Rennen bei nasser Bahn dann die Beine etwas schwer, im Ziel musste K.W. Tigerlady Elegance Fanatic den Vortritt lassen, denkbar knapp um einen Kopf geschlagen.

In 15,1 / 2100 Meter Autostart strich K.W. Tigerlady für den Ehrenplatz satte 25.000 NOK ein, was rund 2.660 Euro entspricht - der zweithöchste Scheck in der Karriere der Stute! Wir freuen uns über den Ehrenplatz beim Norwegen-Debüt und drücken den neuen Besitzern Aasmund und Vernund Drolsum die Daumen für die weitere Karriere der Stute, die wir gemeinsam mit dem Gestüt Weitkamp gezüchtet haben.

Von Startplatz 8 schickte Roland Hülskath, inzwischen Stammfahrer des Sechsjährigen, Salander wie gewohnt schnell nach vorne und hatte im ersten Bogen das Kommando übernommen. Damit ist der Rennfilm auch schon erzählt, bei Zwischenzeiten von 17,7 und 19,7 konnte Salander es vorne ruhig angehen lassen und wurde von seinen Gegnern nicht behelligt, dann schaltete Roland Hülskath erst einen, schließlich zwei Gänge höher und ließ bei 15,1 und 13,8 für die zweite Rennhälfte den Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance.

In 16,8 / 2000 Meter Autostart gewann Salander überlegen mit zweieinhalb Längen und strich 750 Euro Siegprämie ein. Knapp 17.000 Euro stehen nach dem 11. Lebenssieg für den Let's go Along-Sohn zu Buche.