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14 Tage nach ihrem ersten Sieg legte Volita Go nach. Wiederum in Halmstad am Start, kam sie diesmal in einem Steherrennen mit Zulage an den Ablauf. Aus dem zweiten Band machte Conrad Lugauer die Dreijährige aber zügig flott und hatte bereits nach einer halben Runde die Führung, passierte bei ruhigem Tempo die 500 (23,5) und 1000 Meter-Zeitnahmen (22,0) als Erster. Dann klopfte Wrecking Ball um die Führung an und Lugauer ließ den 27:10-Favoriten passieren. Das Führungsduo entfernte sich sukzessive vom Feld, eingangs der Endgeraden nahm Lugauer Volita Go in die Außenspur und fuhr am Konkurrenten vorbei.

Nur aus der Hand gefahren gewann Volita Go leicht mit drei Längen in 16,7 / 2660 Meter Bänderstart. Weitere 15.000 SEK wandern auf das Besitzerkonto von Michael Haböck, dem wir ebenso wie Trainer Conrad Lugauer herzlich zu diesem Erfolg gratulieren.

Schon früh am Sonntag stand das zweite Rennen des Tages auf dem Programm, um viertel vor elf wurde das zweite Rennen der "Lunch Double" abgehalten. Wie die meisten Rennen des Tages führte es über die Distanz von 1609 Metern und Höwings Star hatte mit Startplatz acht die denkbar ungünstigste Ausgangslage.

Robert Dunder wählte im Elf-Pferd-Feld dann die bewährte Taktik: Am Start ruhig angehen lassen, sich das Geschehen von hinten ansehen und auf den letzten 500 Metern an allen vorbeifahren. Auf Schwedens Nobelpiste ging diese Taktik voll auf: Die erste Bahnrunde wurde in unter 1:11 gelaufen, Sauvignon Blance führte das Feld bei strammer Pace an. Dann beorderte Robert Dunder seinen vierbeinigen Partner zum Angriff, marschierte durch äußere Spuren nach vorne und überspurtete auf der Zielgeraden (fast) das gesamte Feld.

Victor A.U. gewann das Rennen in 11,7, zwei Längen dahinter kam Höwings Star als hervorragender Zweiter ein und trabte mit 11,9 / 1609 Meter Autostart neuen Lebensrekord! Dabei profitierte er freilich von der Galoppade von Morgana Bi Mitte des Einlaufs, die als Zweite ins Ziel galoppierte. Hatten die Wetter den Sieger durchaus vorn erwartet, so war der Ehrenplatz von Höwings Star angesichts seiner Eventualquote von 269:10 durchaus überraschend.

Auch der Kommentator würdigte die besondere Speedleistung des von uns gezüchteten Wallachs, der sich damit zweifellos an der Spitze unse rer Zuchtprodukte etabliert hat und nunmehr der schnellste Höwings aller Zeiten ist. Wir freuen uns mit dem Besitzer Stall Ratu und dem Team um Robert Dunder über diesen schönen Erfolg am Feiertag des skandinavischen Trabrennsports!

37.500 SEK war der Ehrenplatz an diesem Morgen wert - über 60.000 Euro hat Höwings Star inzwischen zusammengetrabt. 2016 ist dabei schon jetzt das erfolgreichste Jahr seiner Karriere. Wir erwarten in diesem Jahr noch ein Fohlen aus der Mutter Sophia November.

Am Donnerstag hatte sich bereits Wild Jupp (Revenue - Claudia C.) in einem Premielopp vorgestellt und mit 32,2 / 2160 Meter Meter Bänderstart die lukrative schwedische Zweijährigenprämie verdient. Am gleichen Tag belegte der dreijährige Höwings Vipower (Infinitif - Kim Upon) bei seinem Debüt einen mit 7.000 SEK dotierten dritten Rang in 17,9 / 2140 Meter Bänderstart.

Nicht unterschlagen wollen wir die Qualifikation von Quinze Juin, der am Sonntag in Mariendorf 20,3 / 1900 Meter Autostart trabte und damit die "Reifeprüfung" bestanden hat. Wir wünschen Stall Oberdorf viel Erfolg und Freude mit dem Hengst, der von Roman Matzky trainiert wird und von Norbert Bierman gesteuert wurde.

Sein Name leitet sich ab von seinem Geburtsdatum und ist gleichzeitig eine Hommage an seinen Vater Quatre Juillet.

Am gleichen Tag belegte Höwings Südsturm in Dänemark einen zweiten Rang, der mit 4.000 DKK dotiert war. Der Wallach trabte mit Rene Kjaer im Sulky 14,4 / 2140 Meter Autostart und damit neuen Mitteldistanzrekord und scheint nun vollends in die Erfolgsspur zurückgefunden zu haben.

Diesmal von Niclas Benzon aufgeboten, startete die Fünfjährige aus dem Stall von Sofia Aronsson bei den Lunchrennen in Färjestad. Nach dem Sieg vor 14 Tagen kam sie im 15-köpfigen Feld als 37:10-Favoritin an den Ablauf und enttäuschte trotz des unpassenden Startplatzes 8 ihre Anhänger nicht.

Nach dem Ab sortierte sich Höwings Tiffanmy zunächst als drittes Pferd in zweiter Spur ein, auf der Tribünengeraden hab es nach einer Runde dann Attacken in vier Spuren. Als sich die Aufregung im Bogen gelegt hatte, beorderte Niclas Benzon seine Partnerin mit viel Schwung in die dritte Spur und zog am Feld vorbei, übernahm auf der Gegenseite fast das Kommando - musste dann aber im Schlussbogen doch durch die Todesspur. Auf der Zielgeraden war der Widerstand der Gegner dann zeitig gebrochen.

Höwings Tiffany gewann leicht mit zwei Längen in neuer persönlicher Bestzeit von 15,2 / 2140 Meter Autostart. Wieder gab es einen Scheck in Höhe von 30.000 SEK, nach zwei Starts in Schweden stehen nunmehr schon 60.000 SEK auf der Habenseite, der Wechsel in ihr Geburtsland hat sich für die Stute, die lange nicht recht in Tritt gefunden hatte, vollauf ausgezahlt.

Herzlichen Glückwunsch an Besitzer Christoph Planitzer und das Team von Sofia Aronsson!

Die Lets Go-Tochter aus dem Stall Lugauer kam als Co-Favoritin an den Ablauf, und schon am Start schien das Rennen verloren: Kaum war die Startmarke passiert, sprang die Stute an der Innenkante an, und sprang, und sprang. In Schweden sind Galoppaden in der Startphase bis zu 150 Meter erlaubt - auf den Meter genau hatte Conrad Lugauer sie wieder in der geforderten Gangart, aber dabei natürlich reichlich Boden verloren.

Die Gegner hatten es jedoch nicht eilig, schon auf der Gegenseite waren die führenden Fünf eingeholt und im zweiten Bogen nahm Lugauer Volita Go dann sogar in die Außenspur, um weiter aufzurücken. Nach einer ersten Bahnrunde in 20er Tempo lag Volita Go als drittes Pferd in der zweiten Spur, akzeptierte im Schlussbogen sogar Spur vier (!) für den Angriff und stellte auf der Zielgeraden die Weichen auf Sieg!

In 17,4 / 2140 Meter Bänderstart gewann die Dreijährige ihren zweiten Lebensstart nach einer starken Vorstellung mit einer Länge Vorsprung und strich 15.000 SEK ein. Wir freuen uns gemeinsam mit dem Gestüt Weitkamp über diesen feinen Erfolg und gratulieren Besitzer Michael Haböck und Trainer Conrad Lugauer herzlich!

Die im Besitz von Christoph Planitzer stehende Stute war bislang stets unter der Regie von Johann Priller unterwegs, kann dabei auf zwei Siege in Deutschland und Österreich und rund 2.000 Euro Gewinne zurückblicken. So richtig war der Knoten bei der Diamond Way-Tochter jedoch noch nicht geplatzt.

Seit Januar 2016 ist sie nun bei Sofia Aronsson in Schweden stationiert und absolvierte heute in Lindesberg ihren ersten Start. Sie kam sogleich als Totofavoritin an den Ablauf, 32:10 betrug die Siegquote im 15-köpfigen Feld. Der Bänderstart gelang nicht ganz optimal, als viertes Pferd fand Höwings Tiffany an die Innenkante. Nach einer Runde nahm Kim Eriksson die Stute dann in die zweite Spur und machte dort Führungsarbeit.

Gegenüber sprang die bis dahin Führende Concordia E.A. unter dem Druck der angreifenden Höwings Tiffany weg, sogleich übernahm Nellie Laday innen die Führung. Die Gegnerin konnte Höwings Tiffany auf der Zielgeraden zwar niederringen, doch aus dem Windschatten wurde sie noch von So Nobel Gede überlaufen. Dieses Gespann wurde aber aus der Wertung genommen, so dass Höwings Tiffany ihr Schweden-Debüt sogleich mit einem Sieg krönte.

30.000 SEK war der Sieg in diesem Stutenrennen wert, mehr als das 2,5-fache der bisherigen Lebensgewinnsumme der Stute. Mit 16,5 / 2140 Meter Bänderstart verbesserte die Stute ihren Rekord auf Anhieb um 1,4 Sekunden. Herzlichen Glückwunsch an Christoph Planitzer und Trainerin Sofia Aronsson! Schön, dass sich die Geduld mit der Stute nun auszahlt. So kann es weitergehen...

Und schon wieder folgt ein kleines dem großen Geschwisterchen: Unter der Woche legte K.W. Tigerlady vor, nun folgte die jüngere Halbschwester Volita Go mit einem Ehrenplatz, ebenfalls durch die Todesspur.

Von uns gemeinsam mit dem Gestüt Weitkamp gezüchtet und vor zwei Jahren auf der Derbyauktion an Michael Haböck (dem auch K.W. Tigerlady gehörte) verkauft, wurde Volita Go von Conrad Lugauer in Schweden auf die Derbysaison vorbereitet. Die Stute hat diverse Nennungen erhalten, was die Erwartungshaltung im Stall widerspiegelt.

Nach einer mehr als ordentlichen Qualifikation im heimischen Jägersro stellte sich Volita Go am Freitag Abend erstmals unter Rennbedingungen vor. Der Auslosungscomputer hatte sie mit Startplatz 12 im ersten Band (!) nicht gerade verwöhnt, doch Conrad Lugauer machte das Beste daraus, führte die Dreijährige von außen ins Rennen und fand durch die eine oder andere Lücke an die Innenkante im Vordertreffen. Nach einer Runde rückten außen jedoch Gegner auf und zwangen Volita Go in Spur zwei, wolte sie nicht eingeschlossen werden.

Eine volle Bahnrunde hatte die Lets Go-Tochter dann also die Nase im Wind, steckte dennoch nie auf und stellte den Führenden in der Zielgeraden zum Kampf - doch Powderfinger hatte genug Reserven, um die Attacken seiner äußeren Begleiterin abzuwehren. In 18,0 / 2140 Meter Bänderstart belegte Volita Go einen starken Ehrenplatz beim Debüt, der Lust auf mehr macht! 10.000 SEK war der zweite Platz wert, wir gratulieren Besitzer Michael Haböck und Conrad Lugauer herzlich zu dieser guten Vorstellung. Weiter so!

Höwings Südsturm tat es seinem jüngeren Halbbruder Höwings Unbeatable nach und gewann überlegen in seiner Wahlheimat Dänemark. Nach dem Wechsel in Amateurtrainerhand findet der Sechsjährige sukzessive zu alter Form zurück. Mit dem routinierten Europameister Knud Mönster an den Fahrleinen ging der Hengst an Himmelfahrt im dänischen Billund an den Start.

Nach selbigem hielt sich das Gespann zunächst lange im Hintertreffen auf, doch auf der letzten Gegenseite scheuchte Mönster den Hengst dann vehement nach vorne, akzeptierte im Schlussbogen die dritte Spur und verabschiedete sich auf der Zielgeraden zu einem überlegenen Sieg mit viereinhalb Längen in 14,8 / 1900 Meter Autostart.

Der achte Sieg beim 32. Start wurde mit vergleichsweise bescheidenen 4.000 DKK vergütet, nach dieser überzeugenden Vorstellung ist aber in Zukunft wieder mit größeren Schecks zu rechnen! Herzlichen Glückwunsch an das siegreiche Team!

Am Tag zuvor belegte die zu Jahresbeginn nach Norwegen ausgewanderte K.W. Tigerlady einen Ehrenplatz, bereits den dritten beim vierten Start in der neuen Heimat. 12.000 NOK war der zweite Platz in 15,7 / 2100 Meter Autostart wert, gefahren wurde sie dabei von ihrem (Mit-)Besitzer Vermund Madsen Drolsum. Von Startplatz 12 musste die Stute dabei zunächst weite Wege gehen, um in die Spitzengruppe vorzustoßen, absolvierte den zweiten Bogen in dritter Spur und dann eine Runde mit der Nase im Wind als erstes Pferd außen. Auf der Zielgeraden kämpfte sie sich zurück, als sie eigentlich schon überlaufen war, und wurde starke Zweite. Weiter so!

Schon im ersten Bogen schickte Jörgensen seinen Schützling aus der zweiten Spur mit Führpferd in die dritte hinaus, übernahm eingangs der ersten Gegenseite das Kommando und kontrollierte das Geschehen aus der Frontlage. Eine halbe Runde vor Schluss schaltete Höwings Unbeatable einen Gang hoch und verabschiedete sich auf der Zielgeraden von seinen Gegnern. Überlegen mit rund sieben Längen Vorsprung gewann der Hengst sein 7. Rennen "lifetime" beim 16. Start in 15,5 / 2140 Meter Autostart.

Die Siegbörse fiel verhältnismäßig sparsam aus, 6.000 DKK wandern auf das Konto des Vierjährigen. Die 10.000 Euro-Marke ist damit geknackt! Herzlichen Glückwunsch an den Stall Success und das Team Jörgensen!

Besitzerin Franziska Höltje kann im Moment nach ihrem Unfall kurz vor dem Ziel vor einigen Wochen nicht selbst in den Sulky steigen, nach dem verhinderten Ehrenplatz aufgrund des Sulkybruchs holte Wolfgang Prange beim nächsten Versuch dieses Ergebnis nach (den Einlauf Famous Rich - Höwings Rohini Z - Venus Simoni am 22.04.16 hätte es ohne den Unfall auch 14 Tage zuvor gegeben, Folgebeeinträchtigungen außen vor gelassen).

Wolfgang Prange sollte Höwings Rohini Z. auch am gestrigen Sonntag steuern, krankheitsbedingt übernahm Andre Pögel die Fahrleinen. Und der routinierte Amateur sorgte für den vierten Lebenssieg der Stute, die just auf den Tag genau vor zwei Jahren am 1. Mai 2014 ihre Maidenschaft abgelegt hatte, am gleichen Renntag an gleicher Stelle.

In 18,1 / 2000 Meter Autostart verdiente Höwings Rohini Z 400 Euro, 5.738 Euro stehen insgesamt auf dem Konto. Wir freuen uns, dass die Stute den Unfall so gut verkraftet hat und aktuell in so feiner Form agiert - herzlichen Glückwunsch und weiterhin gute Besserung an Besitzertrainerin Franziska Höltje!