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Nachdem sich Höwings WinWin bereits Mitte Juli in 17,6 / 1609 Meter in Wolvega hatte qualifizieren können, folgte ihm am Freitag zu Beginn der Derbywoche sein Zuchtgefährte Höwiungs Wakan. Der Farifant-Halbbruder zu HöwingsSilberpfeil musste dabei die Meile allein zurücklegen und trabte 24,5 / 1609 Meter.

Am Samstag geben nun beide Hengste ihr Debüt, wenn im AUktionsrennen für Zweijährige satte 50.000 Euro ausgelobt sind - letztmalig, ab 2017 wird ein neuer Modus mit insgesamt drei Auktionsrennen angewandt.

Wir drücken den Besitzern Peter Aleman (Höwings Win Win) und Johann Lenz (Höwings Wakan) fest die Daumen!

Den Anfang machte heute Abend Quinze Juin. Der vierjährige Wallach, am 15. Juni geboren und als Hommage an seinen Vater Quatre Juillet nach dem gleichen Schema benannt, hatte sich im Mai qualifiziert und im Juni debütiert. In der Hand seines Trainers Roman Matzky gewann er heute seinen zweiten Lebensstart hochüberlegen. Im weit auseinander gezogenen Feld lag der Jasmin-Sohn eine Runde an zweiter Position, übernahm dann das Kommando und lief seinen Gegnern mit jedem Rennmeter weiter davon.

Am Ende war es eine "Weile", die zwischen Quinze Juin und seinen Verfolgern lag. In 19,1 / 2000 Meter gewann der Wallach überlegen und trabte die ersten 450 Euro seiner Karriere ein. Wir gratulieren Stall Oberdorf und dem Team Matzky und drücken die Daumen für die weitere Karriere!

Rund fünf Minuten später, viele hundert Kilometer weiter nördlich, zeigte Höwings Südsturm eine weitere tolle Leistung. Der Wallach war recht formlos aus dem Stall Success in dänische Amateurhand gewechselt und blüht unter seiner Besitzerin Sabrina Gammelgard förmlich auf. Vor rund einem Monat konnte er in Aby gewinnen, platzierte sich mehrmals in seiner Wahlheimat und hatte auch schon in Billund gewonnen.

Heute musste er 20 Meter Zulage wettmachen, mischte aber schnell im Vordertreffen mit, attackierte im Schlussbogen und konnte nur den enteilten Triumf Kasgard nicht mehr ganz erreichen - eine Länge zurück schlug er in neuer Mitteldistanz-Lebensbestzeit von 14,3 / 2160 Meter Bänderstart an und strich satte 25.000 SEK ein. Über 70.000 SEK hat der Sechsjährige seit dem Besitzerwechsel nun verdient - eine tolle Leistung, zu der wir Besitzertrainerin Sabrina Gammelgard herzlich gratulieren.

Bereits am Mittwoch belegte Höwings Urania im PMU-Rennen in Gelsenkirchen einen feinen dritten Rang, der mit 600 Euro vergütet wurde. In neuer Rekordzeit von 18,1 / 2000 Meter endete die German Titan-Tochter nur zwei Längen hinter dem Sieger Scott. Wir freuen und mit Besitzer und Fahrer Andor Schute - weiter so!

Tom Kooyman stellte den Revenue-Sohn am Freitag Nachmittag in Wolvega erstmals der Öffentlichkeit vor und absolvierte die Qualifikation in sehr ansprechenden 17,6 / 1609 Meter. Der Hengst zeigt sich gerüstet für die anstehende Zweijährigen-Saison, für die wir Besitzer Peter Aleman fest die Daumen drücken!

Höwings Win Win stammt aus der Go Lucky, die bereits Going As brachte (80.236 € - 12,7)´.

Im von der überlegenen Gilda Newport gewonnenen Buddenbrock-Rennen für Stuten kam die Dreijährige aus dem Stall von Conrad Lugauer als chancenreiche Außenseiterin an den Start. Die Jauß-Stute stand erwartungsgemäß über dem Feld und gewann Start-Ziel überlegen vor Laurea LB.

Volita Go musste einen schlechten Startplatz kompensieren und konnte von der Nummer 8 ganz außen zunächst nicht vorn mitmischen. Bis zum Schlussbogen lag sie am Ende des Feldes, griff dann in dritter Spur an, vorne enteilten jedoch die Gegnerinnen auf kürzeren Wegen. Im Einlauf auf freier Bahn kämpfte sie sich an Gaia Draviet vorbei und kam als Vierte ins Ziel. Durch die Disqualifikation von Gaia F Boko rückte die von uns gemeinsam mit dem Gestüt Weitkamp gezüchtete Lets Go-Tochter um einen Platz auf. 2.500 Euro war der Bronzerang in diesem Hauptlauf des Dreijährigen-Zirkels wert, der höchste Scheck in der Karriere der bisher bei sechs Starts zweimal siegreichen und nie unplatzierten Stute, die insgesamt 7.574 Euro auf dem Konto hat.

In 16,5 / 1900 Meter blieb Volita Go deutlich über ihrem in ihrer schwedischen Wahlheimat erzielten Lebensrekord (14,8 / 2140 Meter) und kann sich gewiss noch steigern, wenn in drei Wochen die Vorläufe zum Stutenderby anstehen. Wir drücken Besitzer Michael Haböck und Trainer Conrad Lugauer die Daumen!

Schon vor drei Wochen in Solvalla wusste Höwings Star gegen namhafte Gegner auf dem Ehrenplatz zu überzeugen, dennoch schenkten die Wetter unserem aktuellen Aushängeschild auf seiner Heimatbahn am Samstag Abend wenig Vertrauen. Als drittlängster Außenseiter (311:10) nahm er das Rennen auf.

Während vorne bei 10,8 und 11,2 ordentlich Gas gegeben wurde auf den ersten 1000 der insgesamt 1640 Meter, hielt sich Höwings Star zunächst im hinteren Mittelfeld auf. Wie gewohnt kam der meist unwiderstehliche Angriff auf der letzten Gegenseite, durch den Schlussbogen musste der Wallach zeitweise gar in die vierte Spur und kam als zweites Pferd auf die Zielgerade. Doch den an der letzten Ecke komfortabel führenden Nappa Scar konnte er nicht mehr ganz erreichen, und aus seinem Windschatten kam der Favorit Whitehouse Express noch auf Touren und gewann das Rennen souverän, so dass sich Höwings Star nach einem starken Laufen mit dem dritten Platz begnügen musste.

Auf dem gehobenen Niveau der Bronsdivisionen verkaufte sich der Diamond Way-Sohn sehr teuer, trabte 12,3 / 1640 Meter Autostart, seine zweitschnellste Leistung überhaupt. Mit 27.500 SEK wurde der Bronzerang fürstlich vergütet, mehr als 25.000 Euro hat Höwings Star bei elf Starts 2016 bereits eingetrabt! Weiter so!

Höwings Südsturm hat vollends in die Erfolgsspur zurückgefunden! Trotz 20 Meter Zulagen und einem kurzen Fehler gewann der Sechsjährige mit sehenswertem Schlussspurt am Abend im schwedischen Aby.

Der von seiner Besitzerin trainierte Wallach wurde von Mads Nielsen gesteuert, Lehrling am Stall von Tomas Malmqvist, und war am Toto als Co-Favorit notiert. Nach einem Rennen im Mittelfeld setzte der Love You-Sohn auf der Schlusshalben dem stets führenden My Icon nach und gewann noch sehr leicht mit zweieinhalb Längen in 16,4 / 2160 Meter Bänderstart. Die letzten 500 Meter wurden mit 13,6 gestoppt - Höwings Südsturm trabte demnach deutlich schneller!

Satte 25.000 SEK war dieser neunte Lebenssieg von Höwings Südsturm wert, der nun knapp 190.000 SEK auf dem Konto hat. Herzlichen Glückwunsch an Besitzerin und Trainerin Sabina Gammelgard und Mitbesitzer Villy Laursen!

Die Nu Pagadi-Tochter Höwings Venus wurde in der Hand von Adrian Kolgjini gute Zweite in 16,0 / 2140 Meter Autostart und trabte 10.000 SEK ein, die dreijährige Stute hat damit nach zwei unglücklichen Auftritten in die Erfolgsspur zurückgefunden.

Wenig später scheiterte die gleichaltrige Volita Go als Co-Favoritin nur an einer kurzen Galoppade, belegte noch den vierten Rang in 16,3 / 2140 Meter Autostart und durfte 4.000 SEK verbuchen.

14 Tage nach ihrem ersten Sieg legte Volita Go nach. Wiederum in Halmstad am Start, kam sie diesmal in einem Steherrennen mit Zulage an den Ablauf. Aus dem zweiten Band machte Conrad Lugauer die Dreijährige aber zügig flott und hatte bereits nach einer halben Runde die Führung, passierte bei ruhigem Tempo die 500 (23,5) und 1000 Meter-Zeitnahmen (22,0) als Erster. Dann klopfte Wrecking Ball um die Führung an und Lugauer ließ den 27:10-Favoriten passieren. Das Führungsduo entfernte sich sukzessive vom Feld, eingangs der Endgeraden nahm Lugauer Volita Go in die Außenspur und fuhr am Konkurrenten vorbei.

Nur aus der Hand gefahren gewann Volita Go leicht mit drei Längen in 16,7 / 2660 Meter Bänderstart. Weitere 15.000 SEK wandern auf das Besitzerkonto von Michael Haböck, dem wir ebenso wie Trainer Conrad Lugauer herzlich zu diesem Erfolg gratulieren.

Schon früh am Sonntag stand das zweite Rennen des Tages auf dem Programm, um viertel vor elf wurde das zweite Rennen der "Lunch Double" abgehalten. Wie die meisten Rennen des Tages führte es über die Distanz von 1609 Metern und Höwings Star hatte mit Startplatz acht die denkbar ungünstigste Ausgangslage.

Robert Dunder wählte im Elf-Pferd-Feld dann die bewährte Taktik: Am Start ruhig angehen lassen, sich das Geschehen von hinten ansehen und auf den letzten 500 Metern an allen vorbeifahren. Auf Schwedens Nobelpiste ging diese Taktik voll auf: Die erste Bahnrunde wurde in unter 1:11 gelaufen, Sauvignon Blance führte das Feld bei strammer Pace an. Dann beorderte Robert Dunder seinen vierbeinigen Partner zum Angriff, marschierte durch äußere Spuren nach vorne und überspurtete auf der Zielgeraden (fast) das gesamte Feld.

Victor A.U. gewann das Rennen in 11,7, zwei Längen dahinter kam Höwings Star als hervorragender Zweiter ein und trabte mit 11,9 / 1609 Meter Autostart neuen Lebensrekord! Dabei profitierte er freilich von der Galoppade von Morgana Bi Mitte des Einlaufs, die als Zweite ins Ziel galoppierte. Hatten die Wetter den Sieger durchaus vorn erwartet, so war der Ehrenplatz von Höwings Star angesichts seiner Eventualquote von 269:10 durchaus überraschend.

Auch der Kommentator würdigte die besondere Speedleistung des von uns gezüchteten Wallachs, der sich damit zweifellos an der Spitze unse rer Zuchtprodukte etabliert hat und nunmehr der schnellste Höwings aller Zeiten ist. Wir freuen uns mit dem Besitzer Stall Ratu und dem Team um Robert Dunder über diesen schönen Erfolg am Feiertag des skandinavischen Trabrennsports!

37.500 SEK war der Ehrenplatz an diesem Morgen wert - über 60.000 Euro hat Höwings Star inzwischen zusammengetrabt. 2016 ist dabei schon jetzt das erfolgreichste Jahr seiner Karriere. Wir erwarten in diesem Jahr noch ein Fohlen aus der Mutter Sophia November.

Am Donnerstag hatte sich bereits Wild Jupp (Revenue - Claudia C.) in einem Premielopp vorgestellt und mit 32,2 / 2160 Meter Meter Bänderstart die lukrative schwedische Zweijährigenprämie verdient. Am gleichen Tag belegte der dreijährige Höwings Vipower (Infinitif - Kim Upon) bei seinem Debüt einen mit 7.000 SEK dotierten dritten Rang in 17,9 / 2140 Meter Bänderstart.

Nicht unterschlagen wollen wir die Qualifikation von Quinze Juin, der am Sonntag in Mariendorf 20,3 / 1900 Meter Autostart trabte und damit die "Reifeprüfung" bestanden hat. Wir wünschen Stall Oberdorf viel Erfolg und Freude mit dem Hengst, der von Roman Matzky trainiert wird und von Norbert Bierman gesteuert wurde.

Sein Name leitet sich ab von seinem Geburtsdatum und ist gleichzeitig eine Hommage an seinen Vater Quatre Juillet.

Am gleichen Tag belegte Höwings Südsturm in Dänemark einen zweiten Rang, der mit 4.000 DKK dotiert war. Der Wallach trabte mit Rene Kjaer im Sulky 14,4 / 2140 Meter Autostart und damit neuen Mitteldistanzrekord und scheint nun vollends in die Erfolgsspur zurückgefunden zu haben.