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Den Anfang machte You Know Me (Diamond Way - Claudia C.), die Vollschwester von Lead the Way (S, 1:13,3 / 12.861 Euro), Nomea SAS (S, 1:14,3 / 37.470 Euro, Siegerin im Johannes Frömming-Memorial) und Magic Your Way (H, 3j 1:14,1 / 16.590 Eur). Die dreijährige Stute aus dem Stall ADAMAS stellte sich erstmals auf der Rennbahn vor und trabte mit Trainer Conrad Lugauer im Sulky sehr ordentliche 19,4 / 2160 Meter Bänderstart. Wir freuen uns gemeinsam mit dem Gestüt Weitkamp über die gute Vorstellung und wünschen dem Stall ADAMAS mindestens ebenso viel Freude mit der Stute wie mit den genannten Vollgeschwistern, die ebenfalls alle im Besitz des Stalles ADAMAS sind.

Dazu passt, dass in diesen Tagen Claudia C. ein Hengstfohlen nach Revenue zur Welt gebracht hat.

Im achten Rennen waren die Augen dann auf Höwings Sinfonie gerichtet. Nach dem Trainerwechsel konnte die Vollschwester von Höwings Oh Titan (German Titan - Kim Upon) zweimal vollauf überzeugen (ein Sieg, ein zweiter Platz) und im Vorfeld peilte Trainer Lars I. Nilsson einen Platz unter den ersten drei Pferden an. Mit der Startnummer eins und dem in Aby gebotenen Open Stretch fand Höwings Sinfonie dafür beste Bedingungen vor. Die Stute wurde erstmals von Andre Bakker gesteuert, da ihr bisheriger Partner Johnny Takter für die Favoritin Gitti engagiert worden war.

Am Start führte der auch in Deutschland bestens bekannte Fahrer die Stute zügig ins Rennen, ohne um die Spitze zu fighten und fand sich im ersten Bogen an dritter Stelle innen wieder, während Takter und Gitti das Rennen für eineinhalb Runden (12,8 / 16,8) kontrollieren durften. Als dann auf der letzten Überseite bei ruhigerer Fahrt außen die Dänin The Negotiator mit Flemming Jensen aufzog und es "zur Sache" ging, schien Gitti nicht mehr zulegen zu können - The Negotiator führte das Feld in die Zielgerade.

Dort griff wiederum außen Gitti an und stellte The Negotiator zum Kampf, doch hart innen auf dem Open Stretch machte Andre Bakker Höwings Sinfonie höllisch schnell und setzte Gitti nach. Die US-Stute kam mit dem denkbar knappsten Vorsprung von einer Nasenlänge (Zielfoto ) vor Höwings Sinfonie ins Ziel, die vierjährige German Titan-Tochter bestätigte mit dem Ehrenplatz ihre vorherigen Leistungen und schlug zeitgleich mit der Siegerin in 15,9 / 2140 Meter Autostart an. Die letzten 500 Meter lagen bei 13,6 - Höwings Sinfonie dürfte deutlich schneller gewesen sein, insbesondere auf den letzten 100 Metern war sie das schnellste Pferd im Feld.

13.500 SEK war der Ehrenplatz wert, rund 45.000 SEK hat die Stute im Jahr 2014 bereits eingetrabt. Wir freuen uns über die starke Leistung von Höwings Sinfonie und wünschen dem Besitzer eine weiterhin erfolgreiche Saison, die der Trainer auf seiner Homepage bereits prognostiziert: http://www.larsinilsson.se/2014/05/07/%C3%A5by-7-5_-21706736

Die Karriere der fünfjährigen Stute begann Ende des letzten Jahres vielversprechend mit zwei Platzierungen, nach der Winterpause fiel die Vollschwester von Höwings Shiva Z allerdings durch Unsicherheiten auf, mit einem zweiten Platz am 13.04. kündigte sie sich jedoch schon an (der Sieg wurde am 04.05. durch den erneuten Volltreffer der damaligen Siegerin Kentucky Princess in Mariendorf aufgewertet). Am Tag der Arbeit besann sich Höwings Rohini Z vollends auf ihre Qualität und gewann ihr erstes Rennen.

Nach einem ruhigen Start und einem verdeckten Rennen griff Jorma Oikarinen mit der Sugar Trader-Tochter in der Zielgeraden an, und einmal geradegestellt stiefelte Höwings Rohini Z an allen Gegnern vorbei zu einem sicheren Sieg. Der Zielrichter sah zwar einen "Kampf" zwischen der Stute und Nico W, dies dürfte jedoch nur dem knappen Abstand von einem Kopf geschuldet gewesen sein.

Höwings Rohini Z bescherte Besitzertrainerin Franziska Höltje eine Siegprämie in Höhe von 400 Euro, die zu 900 Euro Lebensgewinnsumme führen (7 Starts, 1 Sieg, 3 Plätze). Wir gratulieren dem siegreichen Team und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Rund anderthalb Monate nach dem letzten Auftritt in ihrer Paradedisziplin durfte Höwings Pothos Z am Sonntag in Hamburg wieder unter dem Sattel "ran" - zwischenzeitlich war sie dreimal im Wagen am Start gewesen und hatte dabei zwar keineswegs enttäuscht, aber keine Bäume ausreißen können. Im Monté sahen schon die Erwartungen ganz anders aus, mit 24:10 ging die Egon Lavec-Tochter als Favoritin auf die 1680 Meter kurze Reise.

Bereits nach dem Start (07,0 für die ersten 180 Meter) lag Höwings Pothos Z im Vodertreffen, zunächst an dritter Stelle, immer mit Tendenz in die "Todesspur", um dann gegenüber zunächst im Fahrwasser von Feel the Rush aufzurücken, im Schlussbogen weiterhin außen herum den Konkurrenten unter Druck zu setzen und in der Zielgeraden beinahe unangefasst vorbei zu gehen.

Mit Maja Unterdörfer im Sattel, mit der die schwedisch gezogene Stute bereits zwei Trabreiten gewinnen konnte, gab es am Ende keinerlei Opposition gegen Höwings Pothos Z, die sich überlegen mit fünfeinhalb Längen gegen die Konkurrenz durchsetzte und in 14,5 / 1680 Meter Autostart nebenbei Lebensrekord trabte.

Mit der Siegprämie von 1.000 Euro steigert die 14-fache Siegerin ihre Lebensgewinnsumme auf 22.408 Euro - wir gratulieren Besitzer Mike Dwornicki und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Beim Lunchrennen am Donnerstag im schwedischen Boden kam Höwings Star nach seinem frischen Sieg vor drei Wochen als 90:10-Chance an den Ablauf und konnte seinen Sieg bestätigen, obwohl auf dem Papier "nur" ein fünter Platz heraussprang. Der Wallach verbesserte in diesem Rennen seinen Rekord von 16,8 um fast anderthalb Sekunden auf 15,4 / 2140 Meter Autostart!

Das Rennen wurde vom überlegenen Hayai Chikara gewonnen, Höwings Star erreichte dahinter im engen Pulk das Ziel und war für eine bessere Prämie nur knapp geschlagen.

Am Sonntag kam Salander in Gelsenkirchen auf dem zweiten Platz ein, nachdem er zwischenzeitlich viel Führungsarbeit geleistet hatte. Der favorisierten Siegerin Zelda Zonk musste er sich am Ende mit einer Länge geschlagen geben (der Rest folgte weitere neun Längen zurück!), hinterließ bei seinem Auftritt aber wieder einen überzeugenden Eindruck und verbesserte seinen Rekord auf 16,6 / 2000 Meter Autostart. 600 Euro war der Ehrenplatz wert.

Die Bilanz des Wallachs kann sich sehen lassen und zeigt seine kontinuierliche Steigerung deutlich - streicht man die dis-Formen, ergibt sich die folgende Entwicklung der km-Durchschnittszeit seit der Quali: 21,2 - 18,4 - 18,0 - 17,2 (Sieg) - 17,0 - 16,6. Alle genannten Rennen fanden in Gelsenkirchen über 2000 Meter statt. Dabei war der Lets go along-Sohn dreimal Dritter und landete stets auf dem "Treppchen" - wir gratulieren Peter Erwig und drücken weiter die Daumen!

Rund eine halbe Stunde später belegte die fünfjährige Höwings Rohini Z einen feinen zweiten Platz in Karlshorst. Die überlegene Siegerin Kentucky Princess konnte unsere Schwedin zwar nicht halten, kam für den Ehrenplatz aber selbst nie in Gefahr und bot sich in der Distanz fein an. Mit 67:10 waren die beiden Erstplkatzierten exakt gleich gewettet, die 12:10-Favoritin Jana kam nur auf den vierten Rang. 175 Euro wandern auf das Konto der Sugar Trader-Tochter, die nach zwei dis-Formen nun wieder in Schwung kommt. Wir gratulieren und wünschen dem Team weiterhin viel Erfolg mit Höwings Rohini Z!

Einen weiteren zweiten Platz verbuchten wir dann am Montag in Schweden (Boden), wo Höwings Rambo vom Start weg führte und dann nur Pmpano vor sich anerkennen musste, wofür 13.500 SEK auf das Konto des Wallachs wanderten. In 17,2 / 2140 Meter Bänderstart ließ er seinen Zuchtgefährten Höwings Raven Z. hinter sich, der zwar in 16,8 / 2160 Meter Bänderstart schneller unterwegs war, nach einem Fehler aber die Zulage nicht wettmachen konnte und mit 2.700 SEK zufrieden sein musste.

Darüber hinaus können wir unsere erste Fohlengeburt 2014 vermelden: Höwings Win Win, deutsch registriertes Hengstfohlen von Revenue aus der Go Lucky, damit Halbbruder zu Going As und Höwings Rocky.

In Züchtergemeinschaft mit Heinz Tell freuen wir uns über ein weiteres Fohlen von Lets go aus der Placida.

Selbst ihr Trainer Lars Nilsson war positiv überrascht von der Vorstellung, die Höwings Sinfonie beim ersten Sieg vor anderthalb Wochen gezeigt hat. Erneut spannte sie der in Jägersro beheimatete Trainer, der u.a. Cracks wie den Sieger im Großen Preis von Deutschland 2013, Dreams Take Time, und die schwedische Stutenderbysiegerin 2013, Fascination, im Stall hat, in Halmstad an.

Über 2140 Meter Autostart fand die Höwings Oh Titan-Vollschwester eine aus Sicht ihres Betreuers passende Aufgabe vor und wurde mit 20:10 auch als Favoritin ins Rennen geschickt. Mit Defi's Victory stellte sich ihr jedoch ein ebenso frischer Sieger in den Weg. Nach dem Start übernahm Höwings Sinfonie das Kommando von Victorious Pine (Conrad Lugauer), die auf den ersten 500 Meter bereits 13,6 vorgelegt hatte. Für die 1000 Meter unter Führung von Höwings Sinfonie wurden weiter schnelle 14,8 gemessen - und vielleicht war es die durchweg schnelle Fahrt, die am Ende an den Kräften gezehrt hat.

Auf der Zielgeraden konnte Höwings Sinfonie Defi's Victory nicht halten und musste den Hengst gar sechs Längen vor sich anerkennen (letzte 500 Meter 14,3 - Siegzeit 14,9), hielt den Rest des Feldes aber sicher in Schach und kam als Zweite in wiederum schnellen 15,5 / 2140 Meter ins Ziel.

Immerhin noch 7.250 SEK wandern auf das Konto der German Titan-Tochter, die mit dem zweiten Rang nach ihrem Sieg in 15,3 diese Leistung vollauf bestätigen konnte. Weiter so!

Mit zwei guten zweiten Plätzen hatte sich Höwings Star bereits wieder angekündigt, um nun zum vollen Erfolg zu kommen. Auf seiner Heimatbahn machte ihm auch Startplatz 12 nichts aus, nach 2140 Metern (Autostart) schlug der Wallach eine Länge vor der Konkurrenz an. Mit 22:10 fiel die Sieg-Quote für den Vorabfavoriten schlank aus, mit 17,6 reichte eine durchschnittliche Zeit zum zweiten Volltreffer der Karriere.

Für schwedische Verhältnisse eher moderate 10.000 SEK wandern auf das Konto des Diamond Way-Sohnes, der nach 13 Starts und zwei Siegen nun eine Lebensgewinnsumme von 70.100 SEK aufweist.

Wir gratulieren dem siegreichen Team und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Vater German Titan, Mutter Kim Upon - diese Kombination steckt hinter einem der erfolgreichsten Höwings-Traber der letzten Jahre, Höwings Oh Titan. Der Solvalla-Seriensieger ist leider 2011 nach einem Weideunfall eingegangen, doch nach dem heutigen Sieg seiner vierjährigen Vollschwester deutet sich an, dass eine würdige Nachfolgerin heranwachsen könnte.

Die Karriere der beiden ist jedenfalls vergleichbar: Bereits zweijährig qualifiziert, konnten beide dreijährig nur im Training überzeugen, um dann vierjährig auf der Rennbahn voll einzuschlagen. Für die Stute mag diese Aussage etwas früh kommen - doch wer in der Anfängerklasse eine Zeit von 15,3 / 2140 Meter auf das Geläuf trommelt, weckt natürlich Erwartungen.

Höwings Sinfonie trat bereits im Mai (!) 2012 erstmals in der Qualifikation an. Beim ersten Start im August verdiente die Zweijährige 5.000 SEK - in beiden Vorstellungen in Jägersro streute die Stute jedoch Galoppaden ein. 14 Monate pausierte die German Titan-Tochter danach, um sich in Dänemark erneut zu qualifizieren und bei zwei Starts 2013 keine Bäume auszureißen.

Im Februar 2014 deutete sie mit einem zweiten Platz in 18,8 bereits ihr Können an, wechselte danach das Quartier und debütierte nunmehr in Halmstad für neue Farben (Trainer Lars Nilsson). Als 110:10-Chance ließ sie der Konkurrenz am heutigen Sonntag keine Chance, gewann mit fünf Längen Vorsprung und steigerte sich auf hervorragende 15,3 / 2140 Meter Autostart.

"Nur" 15.000 SEK wandern auf das Konto der Stute - 24.537 SEK Lebensgewinnsumme stehen zu Buche. Wir gratulieren dem siegreichen Team herzlich und drücken die Daumen für die weitere Karriere der Stute!

Am gleichen Tag kehrte auch Magic Your Way aus der Winterpause zurück, seit dem starken vierten Platz in der Breeders Crown hatte der Adamas-Hengst pausiert. Bei seinem sechsten Platz (Startplatz 8) trabte der Diamond Way-Sohn starke 14,5 / 2140 Meter Autostart. Weiter so!