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Startplatz 12 in Schwedens zweithöchster Kategorie - mit 762:10 drückte die Sieg-Eventualqote unseres Aushängeschildes die Erwartungen des Wettmarktes eindeutig aus. Doch nicht zum ersten Mal bewies Höwings Star, dass das Motto "it's not how you start, it's how you finish" sprichwörtlich für seine Karriere ist.

Samu Sundqvist führte den Achtjährigen am Start zügig an die Innenkante - von außen aus der zweiten Reihe war das natürlich nur am Ende des Feldes möglich. Auf der Innenspur rückte Höwings Star bis an die vierte Stelle vor - innen wohlgemerkt, während die Außenspur deutlich stärker bevölkert war und somit seine Position im Rennen nur wohlwollend mit "Mittelfeld" bezeichnet werden konnte. Bis Mitte der Gegenseite änderte sich an der Position wenig, dann ging vorne "die Post ab", das Feld wurde auseinandergezogen und Höwings Star musste erstmal geschlagene Pferde umkurven, bevor er im Schlussbogen zu seinem gefürchteten Endspurt ansetzen konnte.

Mit langen Schritten überlief er Gegner für Gegner und war in einem Drei-Pferde-Finish genau auf der Zielgeraden mit einer Nasenspitze Erster für den Ehrenplatz - 18:10-Favorit Very Kronos war da schon anderthalb Längen voraus (in 12,2 mit neuem Bahnrekord für vierjährige Hengste und Wallache) im sicheren Hafen. In 12,4 schnappte Höwings Star den zeitgleichen Eder Bob und Vic de Lux den zweitgrößten Scheck des Rennens weg.

Herzlichen Glückwunsch an Besitzertrainer Ingemar Hultqvist - dieser Ehrenplatz ist weitaus wertvoller als mancher sieg, nicht nur monetär, sondern auch was den Status des Rennens als Silverdivisionen / V75-Rennen anbetrifft. Damit hat Höwings Star mal wieder bewiesen, dass er auf diesem Niveau in Schweden zu Hause ist.

Höwings Stars kommender Start wird übrigens der 100. sein!

Unweit des Legolands gelang Höwings Südsturm vor Wochenfrist der erste Sieg des Jahres 2018. War er im vergangenen jahr bei 14 Starts nicht weniger als sechsmal siegreich, so brauchte es heuer ganze elf Starts bis zum ersten Volltreffer des Achtjährigen.

Wie seine Zuchtgefährten im September in Schweden nutzte auch Höwings Südsturm in Dänemark ein Amateurfahren zum Erfolg. Er bekam zwar nur 6.000 DKK gutgeschrieben, schielt nun aber auf das Finale der Aveves Amatörserie, das am 18. November stattfindet.

Herzlichen Glückwunsch an Besitzertrainerin Sabina Gammelgard und Bo Laursen im Sulky - ein Start 2018, ein Sieg - starke Bilanz an der Fahrleine!

Mit nur einer Nasenspitze Vorsprung gewann Höwings Undercover am 27. September in Boden einen Vorlauf zur schwedischen Amateurmeisterschaft und strich 30.000 SEK ein - und qualifizierte sich damit für das Finale in Aby am 13. Oktober. In 16,6 / 2140 Meter Autostart schlug der 157:10-Außenseiter mit Gunilla Lundqvist im Sulky den Favoriten Nuestro Amor. Für Höwings Undercover war es der zweite Sieg in Serie, nach dem er nun 184.800 SEK auf dem Konto hat.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg im Finale!

Höwings Winston belegte bei seinem ersten Start in Deutschland am vergangenen Sonntag einen zweiten Platz in Karlshorst in 18,2 / 2000 Meter - weiter so!

Am Donnerstag wechselte Höwings Zora (SJs Caviar - Staro Tequila) für 70.000 SEK in den Besitz von Oskar Kylin Blom. Der 1992 geborene Profitrainer aus Gävle hat zur Zeit 36 Pferde im Training, darunter mit Antonio Tabac, der ihm auch selbst gehört, einen aktuellen Seriensieger und Sieger des letzten Silverdivisionen-Finals von Solvalla. In seinem zweiten Profijahr ist er bereits sehr erfolgreich auf hohem Niveau!

Am Samstag kaufte Jaakko Alamäki aus dem nordschwedischen Boden Höwings Zara (Infinitif - Kim Upon) für den Schnäppchenpreis von 25.000 SEK.Alamäki ist ebenfalls Profitrainer und betreut ein Lot von 20 Pferden

Wir wünschen beiden Käufern viel Erfolg mit ihren Neuerwerbungen.

Der P21-Lopp in Boden am vergangenen Donnerstag wurde eine Start-Ziel-Beute von Höwings Undercover, der zwar nur als "vierter Favorit" ins Rennen gegangen war, diesem jedoch seinen Stempel aufdrückte und mit zwei Längen gewann. In 16,8 / 2140 Meter Autostart verdiente der Sechsjährige 10.000 SEK, die zu insgesamt 154.800 SEK "lifetime" führen, bei 30 Starts und nunmehr zwei Siegen!

Herzlichen Glückwunsch an Trainer Karl-Gustav Lundqvist und seine Besitzergemeinschaft sowie Fahrerin Sandra Eriksson!

Monetär noch wertvoller als der Sieg von Höwings Undercover war der Ehrenplatz seiner Jahrgangsgefährtin Höwings Unicorn, die am Samstag in Halmstad in 16,9 / 2640 Meter Autostart nur eine Länge hinter dem Sieger 12.500 SEK verdiente. Unicorn wartet nach neun Starts, davon zwei Ehrenplätze, noch auf ihren ersten Lebenssieg - war aber bei jedem Start im Geld und hat bereits 64.100 SEK auf dem Konto!

Höwings Win Win gelang am Sonntag in Groningen ebenfalls ein Ehrenplatz in 19,6 / 1700 Meter Autostart, der mit 250 Euro belohnt wurde. Im Sommer hatte sich der Vierjährige mit eher mäßigem Erfolg bei Kortebaanrennen über 300 Meter versucht und ist nun "back on track", wo er sich augenscheinlich wohler fühlt.

Höwings Star belegte einen hervorragenden vierten Rang in der "The Owners Trophy", gewonnen wurde das Rennen von einem gewissen Volstead (fünffacher Kronen-Millionär, u.a. Sieger im Sweden-Cup 2017 gegen Ringostarr Treb, den Elitloppet-Sieger 2018, Sieger im Prins Daniels Lopp 2016 sowie Sieger im Konung Gustaf V:s Pokal 2015). Unser Star trabte dabei 12,6 /2160 Meter Bänderstart, war nur wenige Längen hinter Volstead und musste zwei Gegner aus dem ersten Band vor sich anerkennen. 26.500 SEK war der vierte Rang wert!

Am Freitag stellte sich in Romme Höwings Yoki erstmals auf der Rennbahn vor und absolvierte einen Premielopp in 31,6 / 2140 Meter Bänderstart. Wir wünschen Trainer Fredrik Tengstad viel Erfolg mit der jungen Stute!

Die Reise aus Nordschweden ins Nachbarland hat sich für den Crack aus dem Stall Ratu gelohnt: nach 1600 Metern war unser Star ganz vorn, gewann in 12,4 das Rennen der Golddivision und nahm satte 7.000 Euro mit nach Hause!

Dabei kam er diesmal nicht im Speed zum Erfolg, sondern war stets im Vordertreffen zu sehen, hatte bis zur Gegenseite ein Führpferd in zweiter Spur, attackierte im Schlussbogen außen herum und überlief auf der Zielgeraden den Führenden leicht.

Herzlichen Glückwunsch an Besitzertrainer Ingemar Hultqvist und Siegfahrer Mika Forss! Nach dem 18. Lebenssieg hat Höwings Star nun fast 1,4 Millionen Kronen auf dem Konto!

In Meilenrennen in Schweden geht es eigentlich immer vorne zur Sache - doch Höwings Star gehört zu den Ausnahmepferden, die solche Rennen auf der letzten halben Runde im Alleingang gewinnen. Von ganz hinten! Samu Sundqvist nahm ihn am Start vom unmöglichen Platz 12 direkt an das Ende des Feldes und wartete dort eine Runde ab, während es an der Spitze hoch herging und zwei Pferde sich ein Privatduell lieferten.

Auf der letzten Gegenseite nahm der Steuermann Höwings Star dann in die dritte Spur und fuhr grußlos am gesamten Feld vorbei. Im Schlussbogen lag er an zweiter/dritter Stelle, der führende Fantoccini hatte noch rund zehn Längen Vorsprung. Doch ohne dass sich sein Fahrer besonders rühren musste, fraß Höwings Star mit jedem Meter auf der Zielgeraden etwas vom Vorsprung auf und war im Ziel souverän mit einer Länge vorbei.

Nach Zwischenzeiten von 11,1 und 10,8 für 500 bzw. 1000 Meter konnte Fantoccini die letzten 500 Meter nur noch in 13,9 absolvieren und den Angriff des insgesamt starke 11,6 / 1640 Meter Autostart trabenden Höwings Star nicht mehr abwehren.

Mit dem 17. Lebenssieg und dem Scheck von 30.000 SEK steht Höwings Star nun bei 1.316.300 SEK Lebensgewinnsumme. Wir sind sehr stolz auf unseren Star, der in jeder Saison (seit 2014) nun mindestens zwei Siege erzielt hat und sich weiterhin in toller Form befindet. Herzlichen Glückwunsch an Besitzertrainer Ingemar Hultqvist!

Der hatte seinen Schützling dem engagierten Amateurfahrer Peter Neisius anvertraut, der sich auf den C-Bahnen augenscheinlich pudelwohl fühlt. Auch Javea hatte im Vorjahr bereits eine gewisse Affinität zu den ländlichen Bahnen gezeigt und zahlreiche gute Platzierungen eingetrabt.

Am Sonntag gelang nun ein Doppelschlag, zunächst schlug sie im Vorlauf nach Kampf Escondia und Höwings Turbo Tom, danach ließ sie im Finale den anderen Vorlaufsieger Lewis Hamilton und Garfield abblitzen. 750 Euro im Vorlauf und 1.250 Euro im Finale waren die Ausbeute - 9.315 Euro hat die Sechsjährige nach ihren Siegen Nummer drei und vier nun auf dem Konto.

Herzlichen Glückwunsch an Besitzertrainer Herbert Schmitt und Siegfahrer Peter Neisius - weiter so!

Javea ist zu Beginn des Beitrags des SR über den Renntag im Bild zu sehen: Zum SR-Beitrag