Passender hätten der Tag und das Rennen nicht sein können, das sich Höwings Elly für ihren ersten Lebenssieg ausgesucht hatte: Im "Preis der 35. Derby-Auktion", dem ersten Rennen am Samstag, an dessen Abend eben jene stattfinden sollte - und damit gewissermaßen auf den Tag genau (wenn auch nicht kalendarisch) zwei Jahre, nachdem sie auf der 33. Derby-Auktion von ihrer heutigen Besitzergemeinschaft erworben wurde.
Schon in den Wochen zuvor hatte Höwings Elly feine Platzierungen gesammelt. Ihre schlechteste Platzierung auf deutschen Bahnen war dabei ein respektabler vierter Rang auf Standardrennen-Niveau im Kriterium-Qualifier, 14 Tage vor dem Sieg in Berlin hatte sie an gleicher Stelle als Zweite bereits am vollen Erfolg geschnuppert.
Am Derbysamstag nun ließ sie sich in der Hand von Thomas Panschow auch von der "Todesspur" auf der Gegenseite und im Schlussbogen nicht aufhalten. Auf der Zielgeraden wehrte sie im "Marl-Duell" die Schlussattacke des Favoriten Spirit of di Masi leicht mit anderthalb Längen ab, gewann in 15,7 / 1900 Meter Autostart und heimste mit 1.350 Euro die höchste Prämie ihrer Karriere ein, in der nach sechs Starts ein Sieg, vier Platzierungen und 3.210 Euro zu Buche stehen.
Die Freude der Besitzergemeinschaft (Stall Scandic Horse und Jürgen Wedemann) um Trainer Olaf Schröder war groß - und natürlich auch bei uns, in der Derbywoche im Winner Circle stehen zu dürfen, ist immer etwas Besonderes!
Herzlichen Glückwunsch und weiter so!
